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And the Winner is …

Testsieger - Die Linkspartei DIE LINKE.Darmstadt hat den besten Webauftritt …
… schreibt die Frankfurter Rundschau in ihrem ausführlichen Test zu den Wahlkampfseiten der Parteien zur Kommunalwahl 2006 in Hessen


Die die Entstehung des Webauftritt der Linkspartei DIE LINKE.Darmstadt

Eines meiner jüngsten Projekte ist die konzeptionelle, gestalterische und technische Umsetzung der Wahlkampfseite der Linkspartei DIE LINKE.Darmstadt für die Kommunalwahlen 2006 in Hessen am 26. März diesen Jahres.
Entstanden ist dies aus dem Wunsch der „Linkspartei DIE LINKE.Darmstadt“ ihr aktuelles Wahlprogramm interessierten BürgerInnen, der Presse usw. als Daten-CD zur Verfügung zu stellen.
Um dieses über alle Plattform- und Systemgrenzen hinaus, der Zielgruppe ohne Einschränkungen zugänglich zu machen, bot sich an das Projekt in Form einer Webseite zu generieren, welche sich auch ohne Verbindung zum Internet betrachten lässt.

Darmstadt · Die Hemmschwelle ist für manchen Wähler recht hoch, sich am Infostand einer Partei ein Wahlprogramm mitzunehmen und sich dadurch als Sympathisant zu outen. Wer sich die Programme im Internet anschauen will, muss ebenfalls einige Hürden überwinden, findet die Dozentin für Online-Journalismus, Barbara Simon.

Und nicht nur deswegen lag es nahe aus der CD den Onlineauftritt der „Linkspartei DIE LINKE.Darmstadt“ zur Kommunalwahl 2006 in Hessen zu machen um so Aktualisierungen Rechnung zu tragen und ein größeres Publikum zu erreichen.


Die Presse berichtet

Erstaunlicherweise hat sich die lokale Presse nicht mit diesem Thema beschäftigt, sondern die überregionale Frankfurter Rundschau hat die Seiten der Darmstädter Parteien zur Kommunalwahl 2006 im Darmstädter Lokalteil einem ausführlichen Test unterzogen. Am 7.,8., und 9. März 2006 schrieb Gert Blumenstock über die Untersuchungen der Medienexpertin Barbara Simon zu den Wahlkampfseiten der Darmstädter Parteien.

Der Wahlkampf im Internet spielt nach Einschätzung der Medienexpertin Barbara Simon eine wichtige Rolle. Die Dozentin für Online-Journalismus nimmt für die FR die Webseiten von Parteien und Wählerinitiativen unter die Lupe.

Gerade Darmstadt wird auf Grund seiner Bevölkerungsstruktur dem Internetauftritt der Parteien eine besondere Bedeutung bescheinigt.

Hintergrund
Startseiten entscheiden
Von Gert Blumenstock

Die Medienexpertin Barbara Simon beurteilt Internet-Seiten für den Wahlkampf anhand von vier Kriterien. Ganz oben steht die Qualität der Startseite. „Das ist wie eine Visitenkarte.“ Weitere Qualitätsmerkmale sind einfache und schlüssige Navigation, Aktualität und Service sowie der lokale Bezug.

Wie Untersuchungen belegen, wird das Internet in der Wissenschaftsstadt überdurchschnittlich stark genutzt. Denn in der Stadt leben und arbeiten viele Studenten, Akademiker sowie Mitarbeiter von wissenschaftlichen Instituten und Behörden. „Sie haben eine besonders hohe Affinität zum Medium Internet.“ Deshalb sei es für die Parteien um so wichtiger, gute Webseiten zu haben, betont Simon.

Der Test

Alle in diesem Beitrag vorangegangenen und folgenden, optisch als Zeitungsausschnitt kenntlich gemachten, Elemente sind Ausschnitte der Testberichte der Frankfurter Rundschau. Und natürlich finden sich hier nur Zitate mit Bezug zur Wahlkampfseite der Linkspartei DIE LINKE.Darmstadt. Desweiteren möchte ich hier nur auf die in meinem Verantwortungsbereich liegenden Bereiche Konzept, Gestaltung und Technik eingehen.


Der Test - Teil 1: Die Startseite

Darmstadt · Kommunalwahlen stellen an den Online-Auftritt der Wahlkämpfer hohe Anforderungen. „Die Zeit ist begrenzt, man muss sehr aktuell sein und lokale Themen auf den Seiten anbieten“, sagt die FH-Dozentin Barbara Simon. Die Startseite sei wie eine Visitenkarte. Wenn sie schlecht gemacht sei, könne das schaden.

Die Startseite ist das erste was der Besucher zu sehen bekommt. Um dem Betrachter einen Wiedererkennungswert zu bieten, wurde das Erscheinungsbild mit Elementen der Corporate Identity von den überregionalen Parteiseiten gestaltet.
Von hier aus sollen alle wichtigen Bereiche erreichbar sein, ohne den Besucher mit zu viel Information oder übertriebener multimedialer Effekthascherei zu verschrecken. Die Startseite soll Türen öffnen und zum Verweilen einladen.

Die Startseite der Linkspartei sei sehr professionell gestaltet und aufgebaut, lobt die Dozentin. Auf einer Übersicht können User die wichtigsten Punkte wie Kurzwahlprogramm, Kandidaten und Termine anklicken. Gut gelungen sei das Untermenü „Dies & Das“. Dort stünde statt politischer Fakten die Unterhaltung im Vordergrund. „Damit kann man Surfer auf die Seite ziehen.“

Der Test - Teil 2: Die Präsentation der KandidatInnen

Die Parteien und Wählervereinigungen präsentieren ihre Kandidaten nach Einschätzung der Medienexpertin Barbara Simon im Internet oft wenig überzeugend. Am besten abgeschnitten hat die Linkspartei. Die FH-Dozentin nimmt für die FR die Webseiten unter die Lupe.

Da in Darmstadt nach einem Verhältniswahlsystem mit Elementen der Personenwahl abgstimmt wird, ist der Präsentation der KandidatInnen ein besonderes Augenmerk zu schenken. Schließlich hat der Wähler ein Recht auf diese Information und bei Kommunalwahlen gibt es ja auch einen lokalen Bezug - man kennt sich.
Hier kommt die, auch an anderen Stellen des Webauftritts benutzte, Navigation zum Einsatz. Während die Hauptnavigation sich in immer gleicher bekannter Weise links präsentiert gibt es eine inhaltsabhängige Unternavigation im rechten Teil der Seite. So wird auch unerfahrenen Nutzern das Zurechtfinden leicht gemacht.

Linke mit Einheitsfotos
Die Präsentation der Kandidaten der Linkspartei ist userfreundlich. Sie sind in dokumentarischem Schwarz-Weiß fotografiert: „Das sieht sehr einheitlich aus“, lobt Simon. Wer auf ein Bild klickt, erhält zusätzliche Informationen zu den Kandidaten. Zugleich erscheint auf der linken Seite des Bildschirms die Liste mit den Namen der Politiker. Die User können zwischen Bildern und Liste hin- und herklicken und müssen sich nicht erst umständlich durch Untermenüs durchkämpfen. „Bei den Texten könnte natürlich ein bisschen mehr kommen“, sagt Simon.

Die „dokumentarischen Schwarz-Weiß Fotos“ machen die Seite ruhiger. Es ist auch gar nicht so einfach in der Kürze der Zeit ansprechende Farbfotos von allen KandidatInnen zu bekommen und Schwarz-Weiß ist verfälschter Farbe immer noch vorzuziehen. Bei Kommunalwahlen hat man es ja in der Regel nicht mit Berufspolitikern zu tun, welche sich von Profis ablichten lassen können.


Der Test - Teil 3: Das Wahlprogramm

Wahlprogramme im Internet sind nach Einschätzung der Medienexpertin Barbara Simon am Bildschirm oft nicht nutzbar. Die Informationen müssten dafür anders aufbereitet werden, erklärt sie im FR-Test. Am besten gelingt das in Darmstadt der Linkspartei und der WASG.

Wer liest schon Wahlprogramme?
Um das Lesen dennoch etwas schmackhafter zu machen wird das Wahlprogramm in zwei Fassungen angeboten - eine Kurz- und eine Langfassung. Auch hier gibt es wieder im rechten Teil der Seite eine angepasste Unternavigation. So wird dem Leser einerseits ermöglicht sich schnell einen Überblick zu politischen Zielen mit dem Kurzwahlprogramm zu verschaffen und die relevanten Punkte in der Langfassung zu vertiefen.

Die Webseite der Linkspartei kann auch beim Wahlprogramm punkten. „Das ist mit der professionellste Internet-Auftritt“, lobt Simon. Es gibt ein Kurzwahlprogramm mit auf Darmstadt bezogenen Schlagworten. „Die Texte sind vielleicht ein bisschen lang.“

Schön wäre noch gewesen, wenn die einzelnen Kommunalpolitischen Bausteine redaktionell mit Überschrift, Anreißer (Teaser) und dem eigentlichen Inhalt aufbereitet zur Verfügung gestanden hätten. Aber bei der neuen „LINKEN“ sollte auch berücksichtigt werden, dass sie sich gerade im Umbruch (zusammengehen von PDS und WASG) befindet.


Der Test - Das Gesamturteil

Das ist mehr als wir erwartet haben.

Die beste Gesamtwertung haben die Wahlkampf-Seiten von SPD und Linkspartei verdient.

Ein paar technische Details sind mir noch wichtig erwähnt zu werden:

Die Seiten sind auch unter dem Gesichtspunkt „Barrierefrei“ gestaltet worden. Das hilft übrigens nicht nur Menschen mit Einschränkungen, gleich welcher Art, die Seiten zu erfassen.
Aber niemand ist perfekt. Für Kritik und Anregungen was noch verbessert werden kann bin ich sehr dankbar und werde auch versuchen das entsprechend umzusetzen.
Dazu gibt es am Ende dieses Beitrages eine Kommentarfunktion für öffentliche Kommunikation oder das Kontaktformular um eine eMail zu schreiben.

Beim HTML-Code dieser Seiten habe ich mich an die Empfehlungen des World Wide Web Consortiums - W3C gehalten und sie konform dazu gestaltet.
Mozilla/Firefox / Netcape und Safari (MacOS X) / Konqueror, sowie die meisten anderen Browser, stellen dies problemlos dar.
Nur der Micro$oft Internet Explorer interpretiert HTML- oder CSS-Code nicht korrekt, oder beherrscht Web-übliche Grafikformate (png) nicht richtig. Trotzdem sollte der Inhalt der Seiten beim Betrachten mit dem M$-IE im Layoutsinn richtig dargestellt werden.


Die Testerin

Barbara Simon ist im Internet unter www.bas-kontor.de zu erreichen. Die Medien-Linguistin studierte an der FU Berlin und untersuchte in einer Dissertation zum Thema Journalistisches Texten im Internet Stilformen und Funktionen der wichtigen Anreißertexte auf den Startseiten von Homepages, die so genannten Teaser.

BB • 2006-03-15 •   •   •   • 

Buchempfehlungen zum Thema Webseitenerstellung:

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